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8 Tipps zum Thema Abfluss und Verstopfung

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Wenn Abflussrohre dicht machen, wird es meist unangenehm und teuer. Dabei liessen sich die meisten Schäden einfach und kostenlos verhindern. Wie? Das verraten diese 8 Tipps.

1. Der Küchenabfluss stinkt – was tun? 

Fett kühlt sich beim Abfliessen im Waschbecken ab und bleibt wie Klebstoff in den Leitungen hängen. Daran setzen sich Speiseresten und Kalk fest – und immer wieder neues Fett. Die perfekte Mischung für einen stinkenden und verstopften Abfluss.

Tipp: Füllen Sie Ihr Spülbecken regelmässig mit heissem Wasser und lassen Sie es in einem Schwall ablaufen. Am besten zweimal wiederholen. So verflüssigen sich angelagerte Fette und werden weggespült. Vorbeugend reiben Sie fettige Pfannen am besten vor dem Abwasch mit Haushaltpapier aus und entsorgen Sie grössere Öl-Mengen auf der Gemeindesammelstelle. 

2. Verstopfung im WC – und jetzt? 

Können Sie sich vorstellen, wie viel Abfall in der Toilette entsorgt wird? Zum Beispiel Windeln, Damenbinden, Katzensand, Zahnseide, Essensreste. Das schwimmt alles in den Abflussrohren rum – und bei Rückstau allenfalls auch in Ihrer Wohnung, nebst Fäkalien. Grauslich! Auch in der Kläranlage sorgt Müll für Mehraufwand. 

Tipp: Spülen Sie Ihr WC nicht nur mit der Wasser-Spartaste, sondern zwischendurch auch mit der vollen Spülkastenmenge. Bei Verstopfung zuerst mit dem Pümpel, das ist diese Saugglocke aus Gummi mit Stiel, probieren. Verklemmte Gegenstände wie etwa Kinderspielzeug müssen «von Hand» entfernt werden – gut, wenn man immer Gummihandschuhe im Haus hat.

3. Haarbüschel in der Dusche – was hilft? 

Beim Duschen und Baden verlieren wir Kopf- und Körperhaare. Zusammen mit öligen Duschmitteln und Haarpflegeprodukten pappen sich diese an der Rohrinnenwand fest. Mit der Zeit verengt sich der Rohrdurchfluss und die Fliessgeschwindigkeit verringert sich. Immer mehr Schmutzpartikel bleiben an den Rohrwänden hängen – ein Teufelskreis.

Tipp: Verwenden Sie Siebeinsätze für Dusche und Badewanne. Die sind umweltfreundlicher und erst noch effizienter als Chemie. Abflussreinigende Mittel sind im Siphon aktiv, nicht aber an den Rohrwänden. Zum Herausfischen von Haaren haben sich Kabelbinder bewährt. 

4. Bakterien im Rohr – wem schadet das? 

Verkleisterte Rohrinnenwände werden zur Brutstätte für Kleinstorganismen, die in Fetten und Fäkalien ideale Lebensbedingungen finden. Ihre Ausscheidungen können Rohrsysteme stark beschädigen. Dadurch steigt auch die Keimbelastung Ihrer Wohnräume – nicht gerade förderlich für Ihre Gesundheit.  

Tipp: Wenn zu langsam abfliessendes Wasser aus Dusche, Badewanne, Spül- und Waschbecken nicht mit den üblichen Erstmassnahmen zu beheben ist:  Beauftragen Sie rasch einen Profi. Denn nur mit sauberen Abflussrohren haben Sie die Keimbelastung Ihrer Wohnräume im Griff.

Kostenlose Rohrkontrolle: Abwasserrohre sind teuer. Es ist deshalb wichtig, Rohre periodisch kontrollieren zu lassen.

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5. Übler Geruch aus dem Siphon – was muss ich wissen? 

Durch das stehende Wasser im «S»  wirkt der Siphon wie eine Geruchs- und Keimsperre zur Kanalisation. Trocknet er aus, stinkt es unverkennbar. 

Tipp: Lassen Sie bei wenig benutzten Badewannen und Waschbecken immer mal wieder das Wasser laufen, um den Siphon neu aufzufüllen. Verschliessen Sie in der Ferienwohnung vor der Abreise alle Abflüsse mit Stöpsel. Achtung beim Selbstausbau des Siphons: Ist er danach undicht, haften Sie. Dies ist besonders bei Duschen und Badewannen fatal, da der Schaden nicht sofort erkennbar ist. 

6. Wurzeln im Wasserablauf – wie vorbeugen? 

Auf der Suche nach Wasser dringen Wurzeln häufig in Rohrleitungssysteme (Sickerleitungen) ein – bekannt dafür sind Spalierbäume und Bambus. Das kann zu Abflussproblemen oder sogar Rückstau führen und Folgen haben, besonders im Schadenfall. 

Tipp: Verpassen Sie Bäumen und Sträuchern eine Wurzelsperre. Das hilft, teuren Wurzelschäden an Abwasserleitungen vorzubeugen. 

7. Dachrinne läuft über – was nun? 

Herbstlaub und Dachmoos können Dachabflüsse verstopfen. Bei Starkregen überlaufende Dachrinnen spritzen meterweit. Dies kann zum Beispiel zu Fassadenschäden führen oder zur Überschwemmung in Keller oder Tiefgarage.  

Tipp: Reinigen Sie Ihre Dachrinnen einmal im Jahr – am besten Ende Herbst. Zudem entfernt eine Hochdruckspülung Herbstlaub und Schmutz aus dem Rohr. Dies beugt einem Rückstau vor sowie allfälliger Eisbildung im Winter.

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8. Wasserschaden und Sanierung – wer haftet?

Die Haftungsfrage kann oft erst mit der Klärung der Ursache beanwortet werden.

Generell gilt:

  • Eigentümer sind nur ausserhalb von Wohnhäusern zur regelmässigen Überprüfung der Abwasserleitungen verpflichtet.
  • Vermieter sind für die gebrauchsfähigen Abflüsse und deren Unterhalt zuständig. Verstopft ein Abfluss bei normaler Nutzung, ist der Vermieter haftbar.
  • Mieter sind nur bei nicht vertragsgemässer Nutzung haftbar. Achtung: Dazu gehören auch das Runterspülen von Damenbinden, zu viel Toilettenpapier, Abfall- und Fettentsorgung im Abfluss. Mieter sind zudem auch für ihre Gäste verantwortlich. Damit ein Vermieter die Kosten für die Reinigung verstopfter Abwasserrohre auf den Mieter übertragen kann, muss er allerdings zweifelsfrei nachweisen, dass die Verstopfung durch diesen verursacht wurde. Bei Objekten mit mehreren Mietern und einer Verstopfung im Fallrohr ist dieser Nachweis schwierig.
  • Schadenbehebung, die über die üblichen Entstopfungsversuche hinausgeht, sollte man dem Profi überlassen. Zum Beispiel den Siphon  nie selber ausbauen. Ist er danach undicht, sind Sie haftbar. 
  • Versicherungsschutz muss individuell beurteilt werden. Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung oder Hausratversicherung? Ob eine Versicherung zuständig ist und wenn ja, welche, hängt vom konkreten Schaden ab. Wer sich umfassend absichern möchte, sollte sich beraten lassen.

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